Die Ritter der Königin

Dies ist Burg Ehrenfels, der Sitz der Ritterschaft der Königin
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 Betreff des Beitrags: Re: Gottesdienst am 10.1.1462
BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2014, 23:48 
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Hochmeisterin
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Sie lächelte ihrem Knappen Snorri zu und nickte als er sich brav neben sie setzte. Aufmerksam verfolgte sie die Rede des neuen Ordensgeistlichen und nickte diesem schmunzelnd zu, als er um Verzeihung für den Themenwechsel bat. Aber da gab es nichts zu verzeihen. Sie fand es gut und richtig wenn er die Themen zu solchen Feiertagen selbst aussuchte. Die Tugenden liefen ihnen nicht weg. Auch sie begann zu singen, schmunzelte dabei etwas ob der Reaktion ihres Knappen. Sie griff kurz nach seiner Hand, lächelte ihm aufmunternd zu und sang mit.

Sieh, dein Licht will kommen,
stehe auf, du Stadt des Herrn;
über dir erstrahlt der Stern,
ist der Tag erglommen.
Werde Licht, o Welt, Aristoteles ist erschienen.

Aristoteles ist gekommen,
er, der Denkende, er, der Wissende,
der Gottes Reich, die Macht und Ehr
alleinig erkannt hat.
Werde Licht, o Welt, Aristoteles ist erschienen.

Aristoteles ist erschienen.
Seht die Zeit des Heils begann;
alle Völker beten an,
alles wird ihm dienen.
Werde Licht, o Welt, Aristoteles ist erschienen.

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Sa 11. Jan 2014, 23:48 


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 Betreff des Beitrags: Re: Gottesdienst am 10.1.1462
BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2014, 23:57 
Friedrich kam in den Gottesdienst und stezt sich nach ganz hinten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gottesdienst am 10.1.1462
BeitragVerfasst: So 12. Jan 2014, 00:48 
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Der Graf sitzt still in der letzten Reihe und verfolgt interessiert den Gottesdienst.
Verwundert, das ihn seine Daishi nicht wahrnimmt, gleiten seine Blicke immer wieder zu seiner Familie, die ja nun ziemlich zahlreich vor ihm versammelt ist. Besonders angetan hat es ihm wiedermal Kenzies kleines Trotzköpfchen

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 Betreff des Beitrags: Re: Gottesdienst am 10.1.1462
BeitragVerfasst: So 12. Jan 2014, 02:02 
Kristine bemerkte das sie die Kapelle füllte und stand kurz auf, knickste standesgemäß bei ihrer Begrüßung zu Jene denen es galt, setzte sich wieder und lauschte John zu.
leise sang sie mit:

"Sieh, dein Licht will kommen,
stehe auf, du Stadt des Herrn;
über dir erstrahlt der Stern,
ist der Tag erglommen.
Werde Licht, o Welt, Aristoteles ist erschienen.

Aristoteles ist gekommen,
er, der Denkende, er, der Wissende,
der Gottes Reich, die Macht und Ehr
alleinig erkannt hat.
Werde Licht, o Welt, Aristoteles ist erschienen.

Aristoteles ist erschienen.
Seht die Zeit des Heils begann;
alle Völker beten an,
alles wird ihm dienen.
Werde Licht, o Welt, Aristoteles ist erschienen"


Dabei blickte ab und zu unbemerkt zu Marius.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gottesdienst am 10.1.1462
BeitragVerfasst: So 12. Jan 2014, 09:17 
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Beiträge: 140
Still summte Sie und rutschte leise zum Vater herüber. Ein starkes Gefühl der inneren Geborgenheit gab ihr alles was sie in diesem Moment brauchte. Noch während dessen nahm Sie die Hand ihres Vaters und hielt sie fest gedrückt.

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Cogito ergo sum!
Was interessiert mich mein Geschwaetz von gestern?!
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 Betreff des Beitrags: Re: Gottesdienst am 10.1.1462
BeitragVerfasst: So 12. Jan 2014, 10:19 
Anna erwiederte die Umarmung ihrer Tante. Dann wurde ihnen in die Kapelle gefolgt und sich still in eine Reihe gesetzt. Ihr war es unangenehm, das sie zu spät waren. Auch wenn der Gottesdienst erst angefangen hatte. Das sich John bereit erklärte und seine wenige Zeit auch noch mit der Ordensgemeinschaft zu verbringen, fand sie schön. Heilbronn war ja auch nicht sehr weit von Ehrenfels entfernt. Lächelnd blickt e sie zu Lalana. So oft waren sie bei den Gottesdiensten, als ihre Eltern nicht da waren. So musste sie leicht schmunzeln, als Lavly zu Lalana meinte, das sie nun sehr leise sein musste. Das wusste die Dreijährige schon. Sie war immer still im Gottesdienst auf ihrem Platz gesessen. Gebannt nun verfolgte sie diesen besonderen Gottesdienst und sang auch das Lied mit ihrer melodischen Stimme.

"Sieh, dein Licht will kommen,
stehe auf, du Stadt des Herrn;
über dir erstrahlt der Stern,
ist der Tag erglommen.
Werde Licht, o Welt, Aristoteles ist erschienen.

Aristoteles ist gekommen,
er, der Denkende, er, der Wissende,
der Gottes Reich, die Macht und Ehr
alleinig erkannt hat.
Werde Licht, o Welt, Aristoteles ist erschienen.

Aristoteles ist erschienen.
Seht die Zeit des Heils begann;
alle Völker beten an,
alles wird ihm dienen.
Werde Licht, o Welt, Aristoteles ist erschienen"


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 Betreff des Beitrags: Re: Gottesdienst am 10.1.1462
BeitragVerfasst: So 12. Jan 2014, 14:19 
Etwas unsicher sah er einen Moment zu Mackenzie hoch, wusste er doch noch nicht so ganz genau, was nun alles hier von ihm erwartet wurde. Unruhig zog und zerrte er etwas an seiner ungewohnten Knappenkluft und richtete den Blick wieder nach vorne.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gottesdienst am 10.1.1462
BeitragVerfasst: So 12. Jan 2014, 17:07 
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Registriert: Fr 22. Nov 2013, 17:47
Beiträge: 71
Nachdem das Lied verklungen war, begann John wieder zu sprechen.

Liebe Anwesenden, Heute vor vielen Jahren, im alten Griechenland, wurde in der Stadt Stageira ein Junge geboren, der Aristoteles genannt wurde. Im Alter von fünf Jahren besuchte er einen Tempel des "gottes" Apollon und als ein Blitz dort einschlug, hörte der Knabe eine Stimme in seinem Geiste, die da sprach: „Dies ist, was meine Macht für diejenigen Götzen bereit hält, die sich wie Götter ehren lassen. Suche den einen Gott, suche die Wahrheit und die Schönheit, denn eines Tages wird er kommen und alles wiederherstellen.“

Und seid dieser Zeit war der Junge auf der Suche nach der Wahrheit, schon früh begann er, die Erwachsenen mit Fragen zu befeuern, denn seine Wissbegier kannte keine Grenzen. Als junger Mann wuchs seine Weisheit und sein Intellekt rasch so das er bald an der Philosophenschule in Athen angenomme nwurde, und als erselbst seinen berühmten Lehrer Platon überflügelte, gründete er seine eigene Akademie, in der er im Laufe seines Lebens die Gesetze Gottes erkannte, wie der Mensch leben müsse. Er erkannte die Wahrheiten über das Leben und über Gott.

Ich möchte Euch ein Beispiel seiner Denkkraft aus dem Buch der Tugenden zitieren.


John öffnete das Buch, das vor ihm auf dem Altar lag, an der vorher markierten Seite und begann mit sicherer Stimme zu lesen:


Aristoteles wanderte in Attika, als er einem entfernten Verwandten, der in Theben lebte, einen Besuchabstattete. Er war allein und hatte die Verantwortung für seine Schule seinen besten Schülern übertragen. Aber an einer Weggabelung irrte er sich im Weg, und statt wieder ins Flachland und zur Stadt hinunter zu gehen, bestieg er die Hügel. Nach zwei Stunden des Marsches wurde er sich seines Irrtums bewußt und erblickte plötzlich eine einsame Behausung. Er beschloß, dorthin zu gehen, um für den weiter zu folgenden Weg um Rat zu fragen.
Als er nach und nach näher kam, bemerkte er, daß das, was von weitem wie ein Haus ausgesehen hatte, nur eine üble, an den Felsen angelehnte Hütte war, die grob den Zugang zu einer Höhle verdeckte. Er klopfte an der Tür, und man öffnete ihm. Der alte Mann war kaum und nur in Lumpen gekleidet. Er war abgemagert und struppig.
Aristoteles: „Guten Tag, alter Mann. Ich habe mich verlaufen und suche den Weg nach Megara.“
Eremit: „Du wirst verloren sein, wenn du dorthin gehst.“
Aristoteles: „Ich habe keine Erinnerung daran, daß die Stadt oder ihre Umgebung zu diesem Zeitpunkt von Räubern bevölkert sei.“
Eremit: „Wer hat Dir denn etwas von Räubern erzählt? Sie ist von Menschen bevölkert. Das ist wohl
bereits gefährlich genug.“
Da verstand Aristoteles, daß er es mit einem Eremiten zu tun hatte.
Aristoteles: „Sage mir, bist Du glücklich?“
Eremit: „Ob ich glücklich bin? Und wie! Ich habe alles, was ich benötige: Das Wasser des Flusses,
Oliven, einen kleinen Garten. Und da ich mit meinen Händen nicht ungewandt bin, stelle ich her, was ich benötige. Ich brauche nichts und niemanden. Ich bin vollkommen glücklich.“
Aristoteles: „Ein Mensch kann mit einem solchen Leben nicht zufrieden sein. Oder er ist nicht
vollkommen menschlich.“
Eremit: „Dummes Zeug! Ich bin der beste Mensch.“
Aristoteles: „Woher weißt Du das, der Du die anderen nicht kennst? Mensch zu sein, das ist nach der Tugend zu leben. Und die Tugend ist eine praktische Erfahrung, die man nur zusammen mit anderen zum Ausdruck bringen kann. Du lebst natürlich, aber Du praktizierst keine Tugend, da es niemanden gibt, mit dem Du sie ausüben könntest. Du lebst wie ein Bär, unabhängig. Aber hat man schon einen Bären eine Tugend beweisen gesehen? Du bist kein glücklicher Mann, weil Du noch nicht einmal ein Mensch bist. Ein Mensch hat Freunde; wo sind Deine?“
Eremit: „Meine Freunde sind die Natur, meine Oliven, mein Gemüse.“
Aristoteles: „Eine wirkliche Freundschaft ergibt sich unter Gleichen. Du bist also einer Olive gleich:
gepflanzt und unbeweglich. Du überlebst am Rande der Stadt, statt an ihr teilzuhaben, wie es jeder
wahrhaftige Mensch tut. Ich werde Dich also Wurzeln schlagen lassen. Adieu!“
Also machte sich Aristoteles wieder auf den Weg und stieg nach Megara hinab.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gottesdienst am 10.1.1462
BeitragVerfasst: So 12. Jan 2014, 18:00 
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Beiträge: 467
Friyja hatte sich im letzten Moment noch mit den Kindern herein geschlichen. Sie hatten Kenzie die Kinder zurück gebracht und hatten gehört das hier ein Gottesdienst stattfinden würde. Leise setzte sie sich neben ihren Geo, während alle sangen, und bedeutete den beiden Zwillingspärchen und Edana sich zu setzen und sich leise zu verhalten. Maebh wollte wie immer auf Papas Schoß und Niall auf den seiner großen Schwester Dairean. Megan und Klein Bodo setzten sich zwischen Mama und Edana, weil Fri den kleinen Kronom in ihren Armen hielt.

Aufmerksam verfolgte sie die Rede und die Geschichte und lächelte. Ja, Andrine hatte nicht zuviel versprochen als sie Vater John, oder hieß es Bruder John? empfohlen hatte. Sie selber erinnerte sich an ein Gespräch mit ihm und war von ihm als Priester ebenfalls angetan. Sie hatten zwar eine Einladung von der Vizeprimas erhalten, doch wenig Lust gehabt dieser zu folgen, war doch auch der Weg dorthin viel zu weit. Da sie sowieso schon hier waren, hatten Geo und sie beschlossen noch einen Tag länger zu bleiben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gottesdienst am 10.1.1462
BeitragVerfasst: So 12. Jan 2014, 18:16 
Den Kopf leicht schräg gelegt, wie der Junge es immer tat, wenn er versuchte etwas zu verstehen, lauschte Snorri den Worten Johns. Nachdenklich kratzte er sich am Nasenflügel und versuchte die Worte und die Geschichte zu verstehen. Es war schon blöde, wenn Einer nie nich zu den Anderen kam. Aber warum mochte der da nich hin? Ob der wohl Angst vor denen hatte oder was Schlimmes erlebt hatte?, grübelte der Bursche, den Blick nun unverwandt nach vorne gerichtet.


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