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Wie immer begab sich Dairean in die Kapelle nachdem sie fuer einige Zeit sich in ihrem Zimmer erholte. Lange war sie nicht hier gewesen...leise oeffnete sie die schwere Tuer...sah von weitem das noch jemand anwesend war. Sie ging mucksmaeschenstill durch den Mittelgang knickste leicht um dann in einer Bank weiter hinten mit dem Herrn zu sprechen, wie immer sprach sie frei und ohne vorbehalt begann sie zu fluestern nicht hoerbar fuer andere.
Herr, ich bin dankbar, dankbar das du zur Stelle warst, als Ich es nicht mehr konnte. Sei dir sicher, ich wusste keinen anderen Weg, haettest du sie gefragt, eine Abbiegung gab es nicht. Ich weiss welche Verantwortung ich auf mich lud, doch so glaub mir Herr, den Weg zu gehen oder einen anderen waere nicht moeglich gewesen. Es musste einen Schnitt geben, ich weiss du sagst ...verzeihe...doch Herr wie denn? Wenn der Fehler bei jenen lag die nicht Wissen und einfach gegen geltendes Recht handelten? Wie Herr? Geltendes, ein Wort mit vielen Facetten, soviele haben eigenes mit eigenen Bedeutungen, wie Herr sollte ich alles Wissen...zuwenig studierte ich die Wissenden, ja Platon und seine Lehren, diese ja, doch wer konnte solches Wissen vorlegen? Herr laesst du mich jetzt stehen? fluesterte Dairean ihr Gebet fast weinerlich weiter...Traenen liefen ueber ihr Gesicht....
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