|
Wie jeden Morgen ging Dai in den kleinen Andachtsraum um sich in Zwiesprache mit dem Herrn zu begeben, leise kam sie herein, um keinen in seiner Ruhe zu stoeren, knickste im Mittelgang und kniete sich rechts auf eine Bank. Dai liebte diese Zeit, so konnte sie entspannen und gleichzeitig Reden in Gedanken...
Guten Morgen, Herr. Heute ist ein guter Tag, ich bin wirklich nervoes, ich freue mich so, danke dafuer, das du da bist in allen Lagen meines Lebens. Ein Gefuehl von zu Hause erlebe ich hier jeden Tag, Herr du ahnst gar nicht wie gut das Essen hier ist, und meine Magd, die Erna ist ganz wunderbar. Danke dafuer, das Beste ist wohl meine Rittermutti, echt, da hab ich wohl sehr viel Glueck gehabt... leise sprach Dai ihr Gebet und verharrte in dieser Haltung.
Dai wartete einfach auf Armi und blieb in aller Ruhe und in sich gekehrt knieen.
|